Endlich die Funkerlizenz in der Tasche!
Nach Wochen des Lernens, Prüfungsfragen-Paukens und viel Kaffee ist es nun offiziell: Ich darf mich Funkamateur nennen. Und was macht man als Erstes? Natürlich ein Projekt starten!
Mein Einstieg: eine Verbindung ins Hamnet.
Die erste Antenne steht inzwischen auf dem Dach und liefert mir einen stabilen Zugang ins Amateurfunk-Netz. Das Hamnet ist so etwas wie das Internet der Funkamateure – ein eigenständiges, experimentelles Netzwerk, das über Richtfunkstrecken verbunden ist.
Der Aufbau war für mich das perfekte erste Projekt: Hardware besorgen, Antenne ausrichten, Konfiguration einrichten – und dann der spannende Moment, wenn plötzlich die ersten Pakete durchs Netz fließen. Genau dieser Mix aus Technik, Basteln und Funker-Spirit macht für mich den Reiz aus.
Mit der Verbindung ins Hamnet habe ich jetzt eine Spielwiese für viele weitere Ideen: eigene Dienste hosten, Mesh-Strukturen erkunden oder einfach lernen, wie Amateurfunk und Netzwerktechnik hier Hand in Hand gehen.
Das Abenteuer Amateurfunk hat also gerade erst begonnen – und das Hamnet ist mein erster Schritt hinein.
